7 Rejections – Airbnb und der beschwerliche Weg zum Erfolg

Brian Chesky ist einer der Gründer von Airbnb, ein Startup, welches einen langen Weg zur erfolgreichen Finanzierung gehen musste. Nun spricht er über die anfängliche Skepsis, Ablehnung und verpasste Investitionen.

Es beginnt im Sommer 2007, die Freunde Brian Chesky, Joe Gebbia und Nathan Blecharczyk suchen verzweifelt nachInvestoren für „Airbedandbreakfast“. Ihnen geht das Geld aus. Die jungen Gründer haben eine Vision. Mit ihrem Portal möchten sie Unterkünfte vermitteln und dabei Kontakt zwischen privaten Gastgebern und Mietern herstellen. Personen sollen in jeder Preisklasse und überall auf der Welt eine günstige Alternative zu klassischen Unterkünften geboten werden.

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Die Gründer von Airbnb: Joe Gebbia, Nathan Blecharczyk und Brian Carsky (von links nach rechts)

Eine Vision, an die aber damals noch niemand glauben mochte und die Investoren reihenweise abschreckte, wie Brian Chesky in seinem Blog verrät, in dem er die damaligen Reaktionen von fünf prominenten Investoren veröffentlicht. Zwei weitere potentielle Geldgeber aus dem Silicon Valley antworten nicht und ignorieren die Gründer.

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Das Startup Unternehmen möchte damals 150.000 Dollar aufnehmen – zu einer Bewertung von 1,5 Millionen Dollar. Ein Investment, mit dem die Anleger zehn Prozent am Unternehmen bekommen konnten. Heute, rund acht Jahre später, ist Airbnb 25,5 Milliarden US-Dollar wert und damit eines der wertvollsten Startups weltweit. Schon über 35 Millionen Menschen waren bisher in einer über Airbnb vermittelten Unterkunft zu Gast.

sdasdBeharrlichkeit, ein gutes Konzept, Überzeugungskraft und ein Quäntchen Glück, diese Faktoren zahlen sich aus – auch wenn in vielen Fällen Ausdauer und ein langer Atem gefragt sind. Der Weg zur erfolgreichen Finanzierung ist ein komplexer und zeitintensiver Prozess. „Investoren und Projekt müssen hundertprozentig zusammen passen. Wenn ein potentieller Geldgeber und ein Unternehmen nicht auf einer Wellenlänge schwimmen, sucht man weiter und findet eine andere, meist bessere Lösung,“ meint auch Arash Sahebjjamei, Senior Associate bei der LightFin GmbH. So konnten durch die Vermittlung von LightFin beispielsweise für das Projekt factfish eine Kooperation mit einem der großen Medienhäuser Europas geschlossen werden. Eine Partnerschaft von der das Big-Data-Recherchetool in diesem Fall langfristig mehr profitiert, als von einer kurzfristigen Schließung einer Finanzierungslücke.

Das nächste „Nein“ kommt bestimmt, doch wer beharrlich ist, der findet Wege.„Next time you have an idea and it gets rejected, I want you to think of these emails.“ (Brian Chesky)

Konrad Lange, Communication Manager, LightFin

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